Neulich um Kopf

Es ist spät und ich lege mich ins Bett.

Mein Sohn liegt nicht weit von mir.

Gedanken kreisen und spinnen eine Geschichte….

Es klingelt an der Tür. Ich steh auf und geh zur besagten Pforte. Als ich öffne, stehen zwei Beamte vor mir im Flur. Sie bitten mich mitzukommen. Ich verneine.

Ohne Vorwarnung überwältigen Sie mich und ich denke nur an den Kleinen, der in der Wohnung liegt. Ich werde wütend. Wehre mich und schaffe es, mich zu befreien. Ich schlage um mich. Schreie, das mein Sohn da drin ist und ich nicht mitkomme.

Beide liegen auf dem Boden und ich entwaffne Sie. Ich sage:

„Wenn Ihr das nochmal macht, garantiere ich für nichts! Mich ohne Hinweis zu verhaften geht gar nicht! Und was ist mit dem Kind dort drin? Soll es Angst bekommen? Raus laufen, auf der Suche nach seinem Vater und vielleicht noch in die Obhut eines Menschen gelangen, dem es Spaß macht, Kinder zu quälen?“

Ich komme in die reale Welt zurück.

Bin müde. Will es aufschreiben. Entscheide mich, liegen zu bleiben.

Nicht weit entfernt höre ich das Atmen meines Sohnes. Er schläft und weiß nicht mal, was ich für Ihn gerade getan habe….ob er es mir jemals danken wird?

(An alle Beamte die das lesen…dies ist Fiktion und daher nicht real. Nicht das ihr wirklich vor meiner Tür steht ;))

Der mit der Mütze 20.1.2019

Nackt durch Berlin

Heutzutage ist das Internet sehr präsent. Das World Wide Web ist ein Accessoire in Jedermann Hosentasche. Überall sind Menschen zu sehen, die wie Junkies auf Ihr Smartphone starren. Entzügig sind, wenn Besagtes nicht zur Verfügung steht….

Der Kontakt von Mensch zu Mensch geht Stück für Stück verloren, weil die Kommunikation fast ausschließlich über Whats App oder ähnlichen Messengern geführt wird. Ein überraschender Besuch hat einen faden Beigeschmack, weil ‚man‘ sich nicht vorher angemeldet hat….

Das Internet mit seinen vielen Möglichkeiten ist wunderbar. Doch der Umgang damit ist, wie in vielen anderen Bereichen, so ‚drüber‘, dass es der Konsumgesellschaft in nichts nachsteht. Will heißen, das übermäßiger Alkoholkonsum, – Fleischkonsum, – Medienkonsum etc. genau das selbe Vehaltensmuster aufweist! Wir beuten aus und das Paradoxe an der Sache Ist, dass wir uns damit selber schaden! Nicht bei uns sind. Nur ‚draußen‘ in der Welt und doch allein und einsam, wenn kein Internet da ist!

Auch ich bin ein User dieses Wunderwerks Internet. Und auch ich spüre die Abhängigkeit, wenn ich eine gewisse Zeit nicht auf mein Smartphone geschaut habe. Ohne dieses Gerät loszugehen, auf die Straße, ist, als ob ich vergessen hätte, mich anzukleiden….sozusagen nackt auf den Straßen Berlins….

20 Minuten eines Morgens

Guten Morgen

Viereinhalb Stunden

Schlaf

Später bin ich wach…

Mehr oder weniger…

Käpt’n Peng

Im Hintergrund

Der Typ ist irre

Und bewusst

Der kennt mich irgendwie

Hör Ihm weiter zu

Parantatatam…

Der Käpt’n spricht

Mein eigener Kopf hat

Noch vor 10 Minuten

Den Schlaf

Weggeräumt

Und ist aufgestanden

Liege noch

Döse

Lass Ihn doch…

Er zieht an mir

Steh auf

Pinkeln

Wasserkocher an

Dann Senseomaschine

Hoch sensible Entscheidungen

Lieber Mitlesende

Willkommen in den

Ersten Minuten

Meines Tages

Der schon längst

Begonnen hat

Und ich

Halte mich nur

An der Stange fest

An der sich alle

Klammern

Ubahn….

Oh Vorsicht

Der Kopp spinnt

Schon wieder Geschichten

Fast zwanzig Minuten

Wach?!

Die Hände lösen sich

Ab und an

Und spinnen

Eigene

Neue

Coolere Gedanken

Schreiben

Ist Medizin…

21 Minuten

Chat mit der kleinen Schwester

Heute morgen kommt eine Nachrich von meiner Schwester. Ihr geht’s nicht gut.(Wollte gestern Abend mit Ihr telefonieren)

Sie entschuldigt sich(Gänsehaut. Mag die Schuld nich)

Nachdem ich Ihr(auf Nachfrage) erzählt habe, welche Neuigkeiten es bei mir gibt, schreibe ich Ihr, mir doch zu erzählen, was Sie denn habe..

Sie schreibt: ‚Ich brüte was aus‘ (mit einem Bildchen, die diese Messenger anbieten)

Gut drauf wie ich bin, schreibe ich zurück:

‚Wenn es Eier sind, sind die wenigstens BIO(Lachsmiley)….ääääh und ich hätt‘ dann gerne 10 Stück(und ein paar Lachsmiley’s, um diese gelungene, spontan witzige Antwort zu untermauern)

Was Sie nun hat, werde ich noch herausfinden. Bisher kam noch keine Antwort. Vielleicht lacht Sie ja noch darüber?

Humor ist mein Heilmittel.

Wenn ich nicht mehr lachen kann, brüte ich etwas aus!

Seid lieb gegrüßt Christian

2019…

….wird ein Jahr des Tuns, der Arbeit an mir selbst. Die Spannung ist mitunter groß, da ich viele Sachen an mir zwar kenne, sie auf der anderen Seite bishet nur mit wenig Aufmerksamkeit betrachtet oder ignoriert habe.

Ich freu mich, diese Reise zu mir selbst machen zu können. Sie nicht mehr aufschieben möchte!

Durch eine Therapie habe ich nun die Möglichkeit, tiefer zu gehen. Meine Ängste zu durchleben und sie loszulassen 😊

Gedichte und Texte zu schreiben, ja das war lange eingepackt gewesen. Nun schreibe ich wieder und ich merke, wie es mich erfüllt. Es sei den ich bin zu ungeduldig…..

Wie ich diesen Blog in Zukunft gestalte, lasse ich noch offen. Und wie oft ich etwas schreibe. Das ich wieder schreibe ist klar und mein Geschenk an mich.

Auf ein gutes Jahr